Blechner und Fahrradhändler Knüttel

Mitten im Ortskern, am Rathausplatz 3, befand sich ein, für heutige Verhältnisse, vermutlich unscheinbares Geschäft – besonders Kinderherzen aber schlugen beim Vorbeigehen zur Schule höher …
Von Berufswegen war Knüttel Blechner. Den grauhaarigen, eher feingliedrigen Mann sah man immer nur im grauen Arbeitskittel. So gekleidet belud er sein Auto, immer morgens, oft aber auch im Laufe des Tages nochmals. Wenn in Dittigheim eine Regenrinne tropfte oder ein Fallrohr repariert werden musste, war Herr Knüttel zur Stelle. Die roten und blauen Fahrräder, die eines Tages im Schaufenster standen, konnten sich unserer kindlichen Bewunderung sicher sein. Da wurden Wünsche wach! Und auch wenn es kein neues Fahrrad gab, bei einem Platten oder einem fehlenden Ventil lieferte Herr Knüttel immer schnell Ersatz oder reparierte auf Wunsch auch gleich selbst das Rad.
„NSU – verreckt im Nu.
Kinderreim über die damals wohl nicht so hoch angesehene Fahrzeugmarke
Drei mol um die Ecke rum,
ist der ganze Rahmen krumm.“
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Kommentare (2)
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Wie viele Fahrräder hatte er in seiner Ausstellung?
Nur Fahrräder oder auch andere Fahzeuge (Kinderäder, Wägen, Karren, Mopeds etc.)?
Reparaturen und Service?
Von wann bis wann?
Von Berufswegen war Knüttel Blechner. Den grauhaarigen, eher feingliedrigen Mann sah man immer nur im grauen Arbeitskittel. So gekleidet belud er sein Auto, immer morgens, oft aber auch im Laufe des Tages nochmals. Wenn in Dittigheim eine Regenrinne tropfte oder ein Fallrohr repariert werden musste, war Herr Knüttel zur Stelle. Die roten und blauen Fahrräder, die eines Tages im Schaufenster standen, konnten sich unserer kindlichen Bewunderung sicher sein. Da wurden Wünsche wach! Und auch wenn es kein neues Fahrrad gab, bei einem Platten oder einem fehlenden Ventil lieferte Herr Knüttel immer schnell Ersatz oder reparierte auf Wunsch auch gleich selbst das Rad.